Nugget Point and Slope Point

Nach einem Kurzen Wochenende in Dunedin geht es für uns weiter an der Küste entlang. Die Straße geht hier wirklich parallel zum Strand. Immer wieder schweift mein Blick hinaus aufs Meer, in die Ferne. Ich as wohl dort draußen liegt?

Unser erstes Tagesziel ist Nugget Point. Dies ist ein idyllisch gelegenes Lighthouse. Es liegt auf einer ins Meer ragenden Klippe vor der einige Felsen aus dem Meer ragen. ( Die sogenannten Nuggets)

Der Weg vom Parkplatz zum Leuchtturm ist nicht sonderlich lang. Er bietet einen nach links eine Schöne Aussicht aufs Meer. Wir haben mal wieder Glück mit dem Wetter. In alle Richtungen sieht man dichte Regenwolken nur über uns und den Leuchtturm ist es in kleines Loch blauer Himmel zu sehen.

Wir fahren weiter! Eigentlich wollte ich die Catlins, also diese Gegend von Neuseeland, auslassen, aber Sinisa und Siegfried war es wichtig hierher zu kommen. So ist es eben wenn man in ner Gruppe am reisen ist. Man muss dann halt hier oder da mal einen Kompromiss machen. Es regnet. Wir fahren durch grüne satte Weidelandschaft. Irgendwie erinnert mich das Wetter als auch die Farben sehr an meine Heimat in Deutschland. Einen kleinen Abstecher von der Hauptroute liegt der Purakaunui Wasserfall. Wir erreichen ihn über eine 28km lange Schotterstraße, wie so typisch sind für Neuseeland.

Der Weg zum Wasserfall führt uns durch dichten Wald. Es ist feucht hier. Von den Bäumen hängen Flechten und Moose. Sie verleihen den Wald etwas wildes. Nach 15 min erreichen wir den Wasserfall. Um ehrlich zu sein, ich habe beeindruckendere Wasserfälle in Neuseeland gesehen. Aber es tat gut sich mal die Beine zu vertreten. Nächster Stop: Petrified Forrest.

Für alle deren Englisch nicht ausreicht um es zu übersetzen. Versteinerter Wald.

Dieser liegt auf einem Steinvorsprung an der Küste. Das Wetter ist unwirsch. Es ist grau und nass.

Vom ersten Aussichtspunkt gehen wir weiter und erreichen schließlich eine Treppe die uns ermöglicht runter auf die Steinfläche zu gehen.

Wenn man genau hinschaut erkennt man hier alte Baumstümpfe und umgekippte Bäume. Vorsichtig laufe ich durch diese sehr karge gespenstische Landschaft. Ich weit raus komme ich nicht. Die Wellen brechen sich direkt vor meinen Augen, und rollen mit lautem Rauschen bis zu meinen Füßen. Es ist ein Naturspektakel das mich berührt. Gerne hätte ich mehr Zeit und würde mich hier hinsetzen und aufs Meer starren.

Die andern wollen gerne weiter. Unser letzter Punkt für heute ist Slope Point. Es ist der geografisch südlichste Punkt Neuseelands. Vom Parkplatz geht es über eine sehr platte grüne Wiese leicht Bergab zur Küste. Es ist eine nicht abgesperrte Steilküste. An den Klippen entlang erreichen wir eine etwas trostlos wirkende Markierung.

Wir machen die obligatorischen Touristen Fotos.

Und machen uns dann auf den Rückweg. Auch hier ist die Brandung beeindruckend. Ich stehe 5 min an der Klippe und mache duzende Fotos von den Sich brechenden Wellen. Es hat etwas meditatives so aufs Meer zu kucken.

So langsam geht die Sonne unter. Wie haben es gerade noch so geschafft, bevor es dunkel wird. Invergargil erreichen wir in der Dunkelheit. Zu dieser Stadt gibts nix zu schreiben. Sie ist für mich ähnlich wie Hamilton eine Durchgangs Stadt.