Moeraki Boulders und Dunedin

Unsere erster Stop nach Oamaru sind die Moeraki Boulders. Sie sehen aus wie riesige Dracheneier.

Einer Maori Legende nach sind es alte Aalkörbe, sowie Flaschenkürbisse und Süßkartoffeln die vom legendären Kanu Arai-Te-Uru hinab gefallen sind. Sie liegen nun versteinert hier am Strand.

Ich liebe es wie die Maori zu vielen Dingen in der Natur einen Geschichtlichen Bezug haben. Es ist zeugt von ihrer Verbindung die sie mit der Natur und dem Land haben.

Ca. 12 Kilometer weiter halten wir am Katiki Lighthouse. Ein kleiner Trampelpfad am Leutturm vorbei führt uns runter an den Strand. Es ist eine Halbinsel die spitz ins Meer hinaus ragt. Auf unsere Karte sind hier mehrere Punkte als Pinguin Aussichtspunkt markiert. Außer ein paar Kühen, krächzende Möwen und ein paar Seerobbenbaby’s mit ihren Müttern, sehen wir hier auch nix.

10 Minuten später halten wir am nächsten Aussichtspunkt. Er heißt Shag Point. Wir machen Mittagspause und essen das Fuccha, das Sinisa gestern für uns gebacken hat.

Während ich zusammen mit Sinisa ein paar Fotos macht, setzt sich Siegfried etwas abseits und macht ein paar langzeitaufnahmen von der Natur. Ihr könnt euch die in voller Länge auf seinem YouTube Kanal anschauen. 10 Minuten Meer und Seehunde.

Von hier aus geht es ohne Zwischenstopp nach Dunedin. Hier wartet die steilste Straße der Welt auf uns. Wir parken den Van auf dem unteren Teil. Siegfried hat Schiss das der Van es nicht mehr den Berg hoch schafft. Wir laufen also! Es ist anstrengender und steiler als es von unten aussah. Die Mühe lohnt sich und oben angekommen haben wir einen schönen Ausblick.

Wir bleiben zwei Tage in Dunedin. Siegfried macht sein eigene Program, während ich mit Sinisa auf Phototour durch Dunedin ziehe. Wir gehen zusammen ins Otago Museum. Hier gibt es neben ägyptischen Mumien, japanischen Samurai Schwertern und einer tollen Ausstellung über die Ozeanischen Insel auch eine große Ausstellung von ausgestopften Tieren. Mehr noch als das Museum begeistert mich aber die Architektur einiger Gebäude. Unten sieht man den alten Bahnhof von Dunedin.

Überall in der Stadt sieht man Graffiti!

Hier ein altes Boy Collage das gerade sein 120 jähriges Bestehen gefeiert hat.

Abends wollen Sinisa und ich noch ein Bier trinken gehen. Was so einfach klingt stellt sich letzten Endes als ganz schön schwer raus. Die erste Bar in die wir gehen hat kein Platz mehr frei. Wir könnten an der Bar stehe bietet man uns an. Es hat alles mit den strikten Level 2 Corona Regeln zu tun. Ach und natürlich muss man sich am Eingang immer in ein Kontakt Formular eintragen. Mit Namen Handynummer Ankunftszeit und email Adresse! Einmal geht das ja…

Uns sagt die Bar nicht zu und wir ziehen weiter. Der nächste Schuppen den wir betreten spielt sehr laute Musik. Man kann sich noch nicht mal brüllend unterhalten. Der einzige freie Tisch hier ist vor nem Lautsprecher. Nix wie raus hier, signalisiere ich Sinisa. Nächste Adresse ist der Irish Pub. Dort lässt man uns allerdings nicht rein, da dort schon zu viele Gäste sind. Letzte Hoffnung ist der Dunedin Social Club. Hier finden wir tatsächlich einen Platz. Bestellen muss man am Tisch. Bezahlen mit Karte geht wohl nicht am Tresen. Ich müsste das Bier online bestellen und bezahlen wird mir erklärt. MIR PLATZT DER KRAGEN: „Entweder sie lassen mich das Bier jetzt am Tresen zahlen oder ich geh wieder“, grunze ich die Kellnerin an. Die zuckt zusammen und willigt mürrisch ein. Schließlich haben Sinisa und ich uns das erste Bier des Abends erkämpft.🍻

Als wir es probieren, muss ich schlucken. Es schmeckt irgendwie mehr wie kalter Kaffee, als wir Bier. Was haben die hier den zusammen gebraut. Naja, denke ich und trinke es trotzdem. Nach ner Weile entscheiden wir uns es nochmal zu riskieren eine weitere Bar zu finden. Es bleibt erfolglos. Frustriert machen wir uns auf ein Weg zurück und Hostel. Von einer Studenten Stadt, haben wir mehr erwartet.

Ich bin froh das wir am Montag wieder weiter ziehen.