
ACHTUNG!!! Das Foto ist Schmuh! Als wir aufwachen ist das Wetter leider grau und regnerisch. Wir machen uns nichts drauß, da wir heute ja schließlich ins Steampunk Headquater wollen. Die schön Wetter Fotos sind von einem Wochenend Ausflug ein paar Wochen zuvor. Ich war hier bereits mal mit Isabel. Wir lassen uns also Zeit und Frühstücken erstmal in aller Ruhe.
Dann gehts zum Museum. Vor dem Museum steht eine große alte Dampflock. Wir zahlen 10$ Eintritt. Im ersten Raum werden wir von einem Roboter mit den Worten begrüßt: Willkommen im Steampunk HQ! Die Atmosphäre, für die alten Dampf und Hydraulik Maschinen die hier zur Steampunk-Kunst weiter verwertet wurden, ist super. Es ist düster. Nur einzeln leuchten farbige Scheinwerfer die einzelnen Objekte an. Viele der Objekte sind interaktiv. So zum Beispiel eine Orgel, die wenn man sie spielt, eine wahre Horror Symphonie von sich gibt.

Im nächsten Raum finden wir alte Rollstühle von 1970. Wir fahren uns abwechselnd durch den Raum. Hier gibt es ein kleines Auto auf dem King Kong sitzt, aus Metall geschweißt. Verschiedene Tiere, aus Metall, manche mehr manche weniger ekelhaft hängen an den Wenden oder sind auf dem Boden. Das größte Objekt hier ist ein Schiff, das vom Künstler als die Fähre in die Hölle entworfen wurde. Auf ihr thront der Fährmann Erebus. Durch einen kleinen Gang geht s in den Hinterhof. Hier draußen sind viele weitere Objekte zu bestaunen.

Ich werde an dieser Stelle aufhören mit meinen Beschreibungen. Das Museum hat mich sehr überzeugt und ist definitiv einen Besuch wert, wenn ihr mal in Oamaru vorbei kommen solltet.
Nach dem Museum schlendern wir noch ein wenig durch die Hafenstraße. Hier sind viele alte Lagerhallen in denen sich verschiedensten Kunsthandwerke und Cafés angesiedelt haben. Das Wetter wird leider nicht besser, sodass wir den Rest des Tages im Hostel verbringen. Wir sichern unsere Fotos und Videos. Sinisa backt ein Fucacha für uns. Wir entscheiden uns noch einen Tag länger in Oamaru zu bleiben. Morgens besuchen wir den Strand an dem man die Yellow-eyed-penguins sehen kann. Wir haben Glück. Gerade als wir die Viewing Plattform hundert Meter oberhalb des Strands erreichen, kommt einer aus dem Wasser und watschelt zum Dickicht hinter dem Strand.

Es brühten hier wohl 8 Paare jedes Jahr. Was für ein Glück das wir einen von den Pinguinen gesehen haben. Auch wenn er nur ein Punkt am Strand war, bin ich begeistert.

Wir fahren nun zum Hafen. Hier gibt es einen Steg auf den es eine große Kolonie von Black Shag und Piet Shag gibt. Auf Deutsch heißen diese Vögel Kormorane. Es ist spannend zu beobachten das sich die verschiedenen Vogelarten strickt voneinander trennen, so als wollten sie nix miteinander zu tun haben. Die black Shag kann man an drei Orten in Neuseeland beobachten. Der einfachste Ort ist hier in Oamaru auf dem Steg. Es ist die größte Kormoran Kolonie des Landes.

Wir schlendern am Wasser entlang und zu unserer Überraschung ist die Tribüne von der aus man die Blue Penguins für 25$ beobachten kann, komplett geöffnet. Wir werfen also einen Blick über den Zaun in die Bucht. Außer Seehunde können wir allerdings keine Tiere erblicken. Naja man kann nicht immer Glück haben – gehts mir durch den Kopf.

Auf dem Rückweg Stolper ich noch über dieses Schild. Also so unmöglich scheint es ja dann doch nicht zu sein die Pinguine hier anzutreffen…😂
Für uns geht’s nun zurück zum Hostel. Morgen wollen wir früh weiter fahren.