Christchurch

Nach langer Zeit sehe ich nun Isabel wieder. Was haben wir nicht alles schon zusammen erlebt. Als wir uns damals auf der Erdbeerfarm trafen, hätte keiner von uns gedacht das wir es solang miteinander aushalten würden. Und hier sind wir nun. Auf der einen Seite freue ich mich Blenheim hinter mir zu lassen, auf der andern Seite vermisse ich die Menschen dort, die mir ans Herz gewachsen sind.

Es ist schön Isabel wieder zu sehen. Sie hat ein kleines Zimmer in einem netten Haus. Ihre Vermieter sind eine Russin und ein Brasilianer, die beide schon erfolgreich Kiwis (Neuseeländer) geworden sind.

Am ersten Tag schlendern wir gemeinsam durch die Stadt. Isabel wartet auf Ihr Arbeits Visum und hat dadurch Zeit, die Sie mit mir verbringen kann. Vor ein paar Jahren gab es hier ein Erdbeben das die halbe Stadt in Schutt und Asche legte. Die Spuren sind noch gut zu erkennen wenn man genau hinschaut.

Am Kathedrale Square treffen wir Roland, mit dem ich schon in Blenheim gearbeitet hatte. Er kennt sich schon gut in Christchurch aus und gibt uns eine kleine Stadtführung.😄

Im Anschluss gehen wir noch was zusammen trinken. Da Isabel und Roland nach dem Cocktail zumute ist, ist enden wir im lokalen Polo Club ab. Die Bar ist fancy die Preise auch. Ich bleibe bei was alkoholfreien. Einer muss ja schließlich noch das Auto fahren.😏

Den Abend lassen wir mit einem kurzen Besuch im Christchurch Exchange ausklingen. Die ist ein Kunst und Kulturzentrum in einem Industrie Gebiet von Christchurch, welches immer mal wieder ums überleben kämpfen muss.

Der nächste Tag beginnt mit einem Besuch im botanischen Garten. Dieser ist im Winter leider eher traurig anzuschauen. Wir beschließen im Frühling wieder zu kommen und gehen lieber einen Café trinken.

Im Anschluss besuchen wir einen Aussichtspunkt in der Nähe eines alten Glockenturmes. Im Hintergrund kann man die Southern Alps erkennen.

Spontan entschlossen fahren wir die Straße weiter rauf und fahren auf den nördlichen Teil der Summit Road. Irgendwann endet diese vor einer Schranke. Wir parken und entdecken ein Schild.

Der Weg scheint machbar zu sein und da uns nach ein wenig Bewegung ist machen wir uns auf die Socken.

Der Boden ist ein wenig Matschig aber irgendwie geht es dann doch und wir erreichen schließlich einen kleinen Gipfel. Der Blick zu beiden Seiten ist schön. Auf der einen Seite sieht man Christchurch, auf der anderen liegt Lyttelton mit seinen Hafen. Es ist sehr windig hier oben und eine Regenfront kommt auf uns zu Zeit für uns zurück zum Auto zu kommen und Heim zu fahren.