Segeln in den Marlborough Sounds

Ein weitere Rückblick! Es ist Wochenende und ich will mich mal wieder mit ein paar Buddisten zum gemeinsamen chanten treffen. Über Freunde habe ich Kontakt zu Dominic bekommen. Er wohnt in Picton. Spontan frage ich noch Sebastian ob er mitkommen kann will. Zusammen fahren wir nach Picton. Nach dem chanten landen wir am Wohnzimmertisch. Wir philosophieren über Religion und hören und die bewegende Lebensgeschichte von Dominic an. Er ist für mich ein wahnsinnig inspirierender Mensch. Seine Lebensgeschichte macht mir Mut, das es in Ordnung ist heufig den Job zu wechseln und zu reisen. Seine Geschichte hier nieder zu schreiben würde den Rahmen sprängen.

Er erzählt uns, dass er heute noch zu seinem Boot raus will. Er ist jedes Wochenende mit seinem Boot draußen auf den Marlborough Sounds. Spontan fragen wir ob wir mitkommen dürfen. Er sagt JA.

An Land liegt sein kleines Schlauchboot mit dem er ins einen nach den andern zu seinem Segelboot rudert. Wir packen mit an und schon bald ist das Segel gesetzt. Das Schlauchboot machen wir an der Boje fest an der zuvor das Segelboot lag. Wir haben sehr wenig Wind und versuchen das Boot aus der Bucht hinaus zu steuern.

Ab einem bestimmten Moment überlässt uns Dominic die Ruderpinne und die Segel und geht unter Deck einen Kafee kochen. Ich entdecke die Seekarte der Marlborough Sounds am Navigationstisch.

Leider lässt der Wind schon bald nach und es bleibt uns nichts anderes Übrig als letzten Endes doch den Motor anzuschmeißen um uns zurück zur Mooring zu bringen. ( Boje an der das Boot liegt)

Es ist ein kurzer Ausflug für uns aber er wird mir in guter Erinnerung bleiben. Es ist beeindruckend wie man sich bloß durch die Energie des Winds übers Wasser bewegen kann.

Vielleicht hätte ich damals lieber mit dem Segelboot nach Neuseeland kommen sollen anstatt den Flieger zu nehmen?

Wir packen alles wieder zusammen und setzten über ans Land. Ein schöner Tag geht zu Ende.