Wir sind zurück in Blenheim. Es ist Freitag und wir hatten gerade unsere Sicherheitsunterweisung für die Arbeit auf den Vineyards. Wir müssen uns noch bis Dienstag gedulden bevor die Arbeit los geht. Wir nehmen es positiv. Es gibt zwar kein Geld – aber ein Wochenende das wir noch gemeinsam mit Isabel verbringen können, bevor sie wieder nach Auckland fliegt.
Wir finden einen schönen kostenlosen Campingplatz direkt am Meer.

Ich genieße die Abendstimmung. Der Fluss an dem ich stehe mündet hier direkt ins Meer. Nach ner Weile werde ich von Isabel aus meinen Gedanken gerissen. Das Abendessen ist fertig. Es gibt Bohnen mit Kartoffelbrei. Und einer Nektarinen Soße. Das Rezept kommt von Isabel.

Am nächsten Tag wollen wir eine Gemütliche Wanderung auf dem Mount Robertson machen. Es ist der höchste Berg in dieser Gegend.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf dem Weg. Wir fahren mit dem Auto die Küstenstraße entlang. Die Straße geht hier schon ein wenig den Berg hoch. Wir sind froh um jeden Höhenmeter den wir nicht laufen müssen. Schließlich haben wir den Startapunkt erreicht. Parken Rucksäcke schnappen und los geht’s. Der erste Abschnitt folgt einer 4WD Straße. Nach dreißig Minuten erreichen wir deren Ende und setzten unseren Anstieg auf einen schmäleren Weg fort. Nach 1,5 Stunden dann die erste Pause.

Wir laufen die meiste Zeit im Schatten der Bäume und sind sehr froh nicht der prallen Sonne ausgesetzt zu sein.

An der nächsten Kreuzung begegnet uns ein Mountain Biker. 🚵♂️
Wir kommen ins Gespräch und er erzählt uns das er Brasilianer ist und seit 14 Jahren in Blenheim wohnt. Er gibt uns den Tipp, dass wir oben auf die Funkstation klettern sollen,da man von dort den schönsten Blick hat. Wir sind gespannt. Schließlich erreichen wir eine Stelle an der weniger Bäume stehen und wir einen ersten Blick auf die Bucht bekommen. Wir sind ganz schön hoch und meinen es fast zum Gipfel geschafft zu haben.

Doch nach wenigen Metern verschlugt uns wieder der Wald. Der Weg wird sehr steil und scheint scheinbar kein Ende zu nehmen bis wir schließlich dann doch noch die Funkstation zwischen den Bäumen ausmachen können. Wir machen eine Mittagspause auf dem Gipfel neben der Funkstation und genießen unseren Proviant.
I’m Anschuss Maskieren wir uns und quetschen uns unterm Zaun durch um auf das Gerüst der Funkstation auf den ersten Rundumgang zu klettern.



Auch diese Wanderung ist bald vorbei und wir machen uns auf den Rückweg.
Unsere Muskeln für das bergab gehen sind wenig trainiert. Da es sehr steil ist gehen wir so viel wie möglich in Serpentinen. Wenn uns jetzt jemand sieht könnte er denken wir wären 🥴 besoffen.

Wir erreichen die 4WD Road und machen eine kurze Pause im unsere Beine zu dehnen. Nun ist es nicht mehr weit zum Auto.