Kaum ist Isabel da beginnt auch schon das Brainstorming. Was wollen wir machen? Das Zeitfenster ist gesteckt. Am Freitag sollen wir wahrscheinlich mit der Weinernte beginnen. Wir schmieden einen großen Plan und machen uns am nächsten Tag auf den Weg an der Ostküste entlang nach Kaikoura.

Die Küste ist wild. Dee Highway ist mach wie vor eine Baustelle.

Häufig sind wir sehr dicht am Wasser. Die Straße bietet eine schöne Aussicht nach der anderen. Als wir in Kaikoura ankommen finden wir einen kleinen Parkplatz der uns ruhig genug vorkommt um hier Isabel’s Zelt aufzustellen und eine Nacht zu verbringen.

Nach einer guten erholsamen Nacht machen wir uns heute auf eine Küstenwanderung. Kaikoura liegt auf einer Halbinsel und an deren Küste verschlägt es uns für den Tag. Isabel’s großer Wunsch ist es einen Wal 🐳 zu sehen. Immer wieder lassen wir unseren Blick über die Wellen schweifen. 
Es ist windig heute und viele Wellen haben weiße Schaumkronen. Es ist schwer zu sagen ob man nun in der Ferne einen Wal oder doch nur einen Wellenkamm gesehen hat.


Obwohl wir keinen Wal ausmachen können ist es ein schöner kleiner Spaziergang. Die Küste ist hier besonders einmalig. Wir gehen erst oberhalb der Steilküste bevor wir nach ner Stunde ne Treppe nach unten finden. Zurück klettern wir über die wilden steinformationen, an denen sich die Wellen brechen.


Es gibt nicht viel Schatten hier. Leider habe ich vergessen mir ein langes Hemd anzuziehen und muss schon vorzeitig zum Auto zurückkehren. Die Sonne in Neuseeland sollte man nicht unterschätzen. Sie ist nochmal intensiver als andernorts auf der Welt.



Gegen Nachmittag machen wir uns dann weiter auf den Weg in Richtung Christchurch. Wir schaffen es bis zu einem kleinen Ort bei dem es einen Campingplatz geben soll. Zwar finden wir diesen nicht dafür aber einen einsamen Platz an einem kleinen See in den Bergen der sich „Janet’s Picknick Area“ nennt. Wir kommen gerade noch rechtzeitig um die letzten Strahlen der Sonne über den Bergen untergehen zu sehen.

Gekocht wird dementsprechend im Dunkeln kein Problem für uns drei. Nach dem Essen sind schon die Sterne am Himmel zu erkennen. Anjin gibt uns eine kleine Studie über den Nachthimmel und Ferne Planeten.


Schließlich packt uns alle aber die Müdigkeit und wir kriechen in unsere Schlafsäcke. Morgen wollen wir zum Arthurs Pass.