Schon lange war es Isabel’s Traum mal auf einer Farm zu arbeiten. Am liebsten einer auf der es Schafe gibt. Früher schon wollte sie Schäferin werden – warum das hier nicht mal ausprobieren. Den Helpex Platz hat Isabel für uns Online gefunden.

Schon die Auffahrt vom Haus ist atemberaubend und dauert 5 Minuten. Unten an der Bucht sieht man das Haus der Familie.

Die Familie hat zwei Hunde der jüngere ist ein Energie Packet sondergleichen und muss das Schafehüten noch lernen. Der Ältere gehorcht aufs Wort und Mike zeigt uns wie wer mit dem Hund die Schafe zusammen treibt. Die Befehle die er dem Hund zuruft sind kurz.

Juno, der jüngere Hund, schaut zu. Er soll das eines Tages auch mal Schafe treiben. Erschöpft gehen wir zurück zum Haus und trinken im Wohnzimmer einen Tea. Die englische Teatime ist hier in der Familie sehr wichtig und wir jeden Tag zelebriert.

Schon am ersten Tag bietet Mike uns an einen Segeltörn mit uns zu machen. Leider ist das Wetter am vorgesehenen Tag zu windig. Mike beschließt uns stattdessen die Bucht mit dem Mortorboot zu zeigen. Zunächst geht es in eine kleine Bucht in der man heufig Rochen sehen kann – wir haben leider kein Glück. Auch schwimmen die Kinder von Mike hin und wieder mit den Tieren. Weiter geht’s zum Strand an dem man Baden kann.

Und dann ist uns das Glück doch noch wohlgesonnen und wir sehen ein paar sehr beeindruckende Vögel die in einem Baum direkt über dem Wasser nisten. Sie lassen sich von uns und dem Boot nicht stören und schauen uns nur aus ihren großen Augen an als wir an ihnen vorbei schippern.


Schließlich erreichen wir, durch ein enges Riff, das offenen Meer. In der Ferne können wir sie Poor Knight Island sehen.
Am nächsten Tag haben wir mehr Glück mit dem Wetter und wir hissen die Segel. Kaum jedoch ist das Boot im Wasser als eine Flaute aufkommt. Spontan satteln wir im auf Kajaks und starten so erneut in die Bucht. Diesmal in eine andere Richtung. Die Bucht ist riesig und hat viele Seiten Buchten. Es ragen umgestürzte Bäume über das Ufer ins Wasser, an anderen Stellen versperren Wassermangroven uns den Weg und fast überall sehen wir den weißen Sand unter uns. Die Bucht ist nicht tief.
Piraten Ahoi!!!
Auf einmal kommt das ich eben noch vorbereitete Segelboot um die Ecke geschossen. Mike am Ruder. Wir haben Wind!

Nach dem wir zurück gepaddelt sind wechseln wir unseren fahrbaren Untersatz und segeln los. Es dauert kurz bis ich den richtigen Kurs erwische und der Wind die Segel strafft. Ich bin zu letzt vor 13 Jahren gesegelt. Es es herrlich einfach nur das Geräusch des Wasser zu hören. Kein Motor nur die Kraft des Windes die uns voranbring.

Dann ne Wende. Isabel will auch mal and Segel und wir tauschen die Plätze. Ich übernehme das Ruder. Wir nehmen Fahrt auf. Ich rufe Isabel noch zu das ich eine Halse fahren werde, da passiert es. Ein Seil erwischt mich im Gesicht und haut mir die Brille vom Kopf.

In Zeitlupe sehe ich wie sie über Bord geht und langsam vom Wasser verschlugt wird. Wir haben so viel Speed drauf das es schon zu spät ist als ich realisiere das ich doch hätte hinterher springen können. Zu spät. Die Chance ist vertan. Ich werde wohl eine neue Brille brauchen.