Karangahake Gorge

Nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende. Heute wollen wir uns die Karangahake Gorge anschauen. Dieses Tal in dem früher eine große Goldmine lag ist eine Stunde südöstlich von Auckland in der Nähe des Ortes Paeroa.

Das Wetter ist gut und der Parkplatz ist voll, sodass wir auf einen alternativen Parkplatz unterhalb der alten Zugbrücke ausweichen. Unsere Wanderung beginnt über eben diese Zugbrücke direkt hinein in den alten Tunnel.

Der Tunnel ist ca. 2km lang. Er ist sehr schmal und wenn man sich vorstellt das hier mal eine Dampflok durchgefahren ist wird mir ganz mulmig. Schließlich haben wir das andere Ende erreicht und komme in einem sehr idyllischen Tal raus. Wieder geht es über eine Brücke unter der ein herrlicher wilder Bergfluss tobt.

Entlang des Flusses laufen wir ein paar Kilometer weiter bis wir schließlich den Owharoa Wasserfall erreichen.

Das Wetter spielt mit! Es ist strahlend blauer Himmel. Am liebsten würden wir in den kleinen Pool unterhalb des Wasserfalls springen. Leider haben wir unsere Badesachen vergessen. Wir denken kurz drüber nach einfach Nackt rein zu springen, lassen es dann aber lieber da neben uns direkt eine große Gruppe von Maori sitzt und badet.

So bleibt es dabei das wir unsere Füße einmal kurz in das kalte Wasser halten und uns dann wieder auf den Rückweg machen. Wir wollen noch den Windows Walk machen der durch ein kleines Seitental geht.

Am Eingang zum Seitental sieht man diese alte Ruine.

Der Wanderweg führt uns entlang der alten Fördertrasse. Hier sieht man sehr schön die alten Schienen der Loren.

Nach 20 Minuten geht es dann unter Tage.

An der Seite hat man immer mal wieder einen Blick durch alte Lüftungsschächte in das Tal.

Es geht aber erstmal noch weiter und tiefer in den Berg hinein. Die Tunnel haben eine angenehme Höhe, sodass wir aufrecht laufen können. Es tropft Wasser von der Decke und das Licht unserer Taschenlampen spiegelt sich in den Wassertropfen die sich in den Spinnennetzen verhangen haben. Es ist eine Atmosphäre wie in einem Hororfilm.

Irgendwie haben wir es dann doch durch das Labyrinth geschafft und sind in der Talsohle wieder ans Licht gekommen. Auf der anderen Seite geht es nun auf einem schmalen Pfad wieder zurück zum alten Bahntunnel und dem Parkplatz.