Auf der Suche nach einem Neuen Job

Von Masterton geht es für mich weiter nach Hastings/Napier. Isabel und ich wollen versuchen dort einen Job im Packhouse zu bekommen, oder pruning (schnitt) von Kiwi oder Apfelbäumen zu machen.

Unsere erste Nacht versuchen wir auf dem Gipfel vom Te Mata zu verbringen. Es ist meine erste Nacht im Van. Da wir erst gegen späten Nachmittag los gekommen sind ist es schon dunkel als wir uns auf dem Gipfel treffen. Ich Gartenschau einen Tramper für einen Teil der Strecke mitgenommen, der mir nach ner Weile komisch und unheimlich war. Aber ich mochte ihn irgendwie auch nicht wieder raus schmeißen.

Zurück zur ersten Nacht. Isabel kochte nach dem Essen für uns zwei Wärmflaschen ab. Sie hatte schon Erfahrungen mit dem schlafen in ihrem Auto. Der Wetterbericht sagte um die Null grad voraus. Es dauerte eine Weile bis ich endlich schlafen konnte. Das gute Zwiebelprinzip half auch hier. Zwei Schlafsäcke ineinander und eine Decke noch drüber, auf dem Kopf eine Mütze, das hielt warm.

KLOPF KLOPF KLOPF… auf einmal wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Ein Mann leuchtete mir mit ner Taschenlampe durch die Tür ins Gesicht. Er entschuldigte sich für die Störung und meinte hier oben wäre campen nicht erlaubt. So ein Mist aber auch!!!

Er verwies uns auf den Parkplatz weiter unten. Und wie sich herausstellte hatten wir auch von dort eine schöne Aussicht.

Die erste Nacht im Van war überstanden. Zum Frühstück führen wir wieder hoch zum Gipfel und schmiedeten Pläne. Ich hatte von Gerry aus Featherstone die Adresse von ner Buddistin in Hastings bekommen die ich gerne besuchen wollte. Leider hatte sie keine Zeit und erwies uns an Sonja eine weitere Buddistin die sich wärend des Frühstücks bribing meldete. Wir könnten Sie kurz auf der Arbeit besuchen.

Gesagt – getan. Sonja arbeite in einer Vinothek und lud uns auf einen Kaffe ein. Nach einen paar Fragen zu uns, bot sie uns ein paar Adressen an bei denen wir uns nach Arbeit umhören könnten. Danke! Und nach ein wenig mehr smalltalk kam das Angebot von ihr das wie die Tage bei ihr im Sleepout nächtigen könnten! PERFEKT!!!

Somit verbrachte wir den restlichen Tag in einer öffentlichen Bücherei und schrieben Bewerbungen.

Hier am Strand machten wir die letzten Telefon Anrufe um uns auf Packhouse und Pruning Jobs zubewerben. Isabel ging es nicht gut, sodass wir uns in ein Auto setzten heißen Tee schlürften und die Zeit überbrückten bis Marcel, der Freund von Sonja daheim war.

Kategorien: Allgemein