3:30 klingelt der Wecker.. Wir stellen uns tapfer erneut an die Straße, wir haben wieder unser Schild aufgestellt auf dem der Ortsname steht.. Und warten.. Erst ist es sehr leise, ab 4:45 Uhr beginnt langsam sogar schon das Markttreiben schon vor marktöffnung .. 5uhr..der Markt öffnet… 6 Uhr… Die Vögel erwachen es wird laut… 7 Uhr es fängt an heftig zu regnen..

Dennoch springen wir bei jedem Mini Van an die Straße und halten unser Schild hoch… 8:30 Uhr wir gehen Kaffee, Omelett und Suppe essen und geben auf…

Wir fragen wieder jeden den wir treffen nach dem Bus… Wir hören was von 7 Uhr, von 8 Uhr… Aber da war kein Bus… Der nächste käme angeblich morgen 8 Uhr…
Frisch motiviert finden erstaunlich leicht und schnell einen Van zurück nach Phongsavan, das bedeutet zwar ganze 50 Kilometer zurück in die falsche Richtung aber auch die bessere Option einen Bus über die Grenze zu bekommen hier wird das nichts. Es regnet während der Fahrt in strömen. Die Scheiben im Auto beschlagen ständig weil es so schwül ist, die 1,5 Stunden Fahrt fühlt sich ewig an, Der Fahrer ist nur am Wischen, wir helfen regelmäßig mit – zu unserer eigenen Sicherheit..
Zwei überfahrene Hühner später sind wir zurück im unschönen Phonsavan.

Wir versuchen in unserem alten Hostel nach dem angeblichen Nachtbus zu fragen der dort angeschrieben ist. Die Aushilfe.im Hostel kann natürlich wieder kein Englisch und kann nichts dazu sagen. Wir suchen eine Bus booking Agentur, fragen an jeder Ecke, den Nachtbus gibt es hier nicht..
Also ab in das einzige Cafe der Stadt, Zucker soll ja helfen Kaffee auch. Wir treffen dort eine nette Backpackerin – wieder eine Französin die uns viele nette Tipps für Vietnam gibt… schön aber erstmal müssen wir da hinkommen..
Diesmal wollen wir uns richtig gut vorbereiten, gehen unsere online Visa ausdrucken und machen Passfotos (wir hatten gepockert beides direkt an der Grenze zu erledigen aber nun haben wir ja Zeit und die Infrastruktur dafür).

Mit dem Tuktuk fahren wir zum Überlandbusbahnhof der 4 Kilometer weg ist.. Auch hier gibt’s nur den 5:30 Uhr Bus, na dann neuer Versuch morgen früh!

Wir checken im düsteren Hostel gegenüber ein und hoffen morgen hier weg zu kommen.

Den restlichen Tag verbringen wir mit dem ansehen einer Ausstellung der MAG und deren Einsatz der Bombenräumung in der Umgebung.

Wir landen wieder in dem einzigen Kaffee der Stadt und beginnen Cocktails zu bestellen, anders ist der unschöne Ort nicht zu ertragen und unsere Stimmung wird deutlich besser.


Nach einer scharfen unserer mit etwas Glück letzten Laotischen Abendsuppe fallen wir schon 20 Uhr ins Bett.
