Weiter in das östliche Phongsavan

Guten Morgen Natur..

Nach dem Frühstück (es gibt wieder diese leckeren fritierten Teigteilchen gefüllt mit Banane).

geht’s samt Gepäck wieder aufs Mofa und wieder zurück über die Huckelpiste an die Kreuzung der Landstraße.

Alec erklärt uns es gibt zwar sowas wie ein Busfahrplan aber der tickt nach Laotischer Zeit, das heisst man wartet dann einfach 1-3 Stunden auf den Bus..

Wir machen ein paar Fotos noch zur Erinnerung und stellen uns aufs geduldig sein ein, aber schon 15 Minuten später hält ein Mini Van nach Phongsavan!

Ich bin völlig beeindruckt! Während auf der Anreise der Van voll mit Backpackern war sind wir jetzt die einzigen. Die meiste Zeit fahren wir 30 – 40 km/h durch das kurvige und neblige Hochland.

Nach 2 Stunden Fahrt gibt’s eine Suppenpause für alle, die sehr gut tut, 20 Minuten mal kein holpern.

Hach die sanitären Anlagen bleiben gewöhnungsbedürftig..

Nach weiteren 2 Stunden kommen wir nach insgesamt 200 Kilometern und 4,5 Stunden Fahrt in Phongsavan an. Wir finden schnell ein sauberes Hostel names ‚Kongkeo‘ für 5€ pro Nase.

Der Ort gefällt uns so gar nicht. Er wurde erst nach dem 2. Weltkrieg als Ersatzort für die stark zerstörte Königsstadt Muang Khong gebaut. Der Ort ist super staubig und erinnert an eine Westernstadt, wirkt auf uns aber vor allem seelenlos.

Die Stadt selbst hat null Sehenswürdigkeiten, das sagt selbst der Reiseführer aber das Umland ist reich an Highlights. Heute sind wir aber platt von der Fahrt und schaffen nicht mehr viel. Das Kulturmuseum ist leider noch im Bau..

Zufällig entdecken wir nahe unserer Unterkunft noch einen Nachtmarkt der gegen 19 Uhr gerade am erwachen ist und das erste warme schöne hier an diesem Ort ist.

Wir sind nahezu die einzigen Nichtasiaten und probieren einen Hot Pot aus. Man bekommt einen Gaskocher, einen Topf mit heißem Wasser und dann sucht man sich aus was man da so einwerfen will von Fisch, Fleisch, Gemüse und Nudeln ist einiges an Auswahl.

Allerdings muss man ganz schön aufpassen die dünnen Nudeln nicht zu lange darin zu lassen die innerhalb von Sekunden durch sind und dann matschig werden.

Der Abend klingt im Hostel am Feuer aus, wir kommen dort ins Gespräch mit zwei Deutschen Herren die angenehm entspannt sind. Die Feuerschale ist eine halbierte Bombe… Die stehen vor allem hier in der Gegend massig rum, den hier hat es im Krieg am meisten Bomben gehagelt.. Komisches Gefühl was dabei mitschwingt.

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