Heute haben wir lange geschlafen und grad noch frühstück abgefasst. Finn seinem Arm geht’s deutlich besser, meinen Händen auch.
Dann kommt der unangenehme Part: Roller abgeben. Klar hoffen wir sie übersehen die zwei Kratzer. Blöderweise haben wir einen fast neuen und es fällt auf, wir sind überrascht wie übergenau sie sind. Die Roller um uns herum sehen alle etwas ramboniert, klar ist auch die Teile werden nicht ersetzt aber wir müssen trotzdem alles zahlen, ärgerlich aber da müssen wir jetzt durch.
Nach einer Stunde verlassen wir endlich die Vermietstation und wollen zum gute Energie aufladen in unser Lieblingskaffee/Bar Utopia mit dem tollen Blick auf den Fluss Mekong.

Bei leckerem Eiskaffee (hier klassisch serviert mit einer Schicht gesüßte Kondensmilch – Milchmädchen) geht’s unserem Gemüt wieder deutlich besser.

In dem Kaffee stehen einige Kunstokjekte die mal Bomben waren. Wir googlen das Thema und erfahren das vor 30 Jahren ein geheimer US Krieg hier in Laos tobte und umgerechnet pro Einwohner 7 Bomben in der Zeit fielen, krass und war is neulich quasi erst… Auf dem Markt kann man Schmuck und Besteck aus geschmolzenen Bomben kaufen, die Händler haben schilder stehen wo geschrieben steht das ist ihre Art den Krieg zu verarbeiten und neues gutes aus den massigen Bomben zu formen..

Am späten Nachmittag starten wir dann mit den Sehenswürdigkeiten dem kleinen must see highlights der Stadt. Als Erstes der Königspalast der heute Museum ist. Die Schultern bedecken und barfuß laufen ist hier Pflicht. Im prunkvollen Palast darf man leider keine Fotos machen, schade..der Hauptsaal ist sehr hoch, alles in Gold, statt verziert und mit Thron.

Auf dem Gelände ist noch ein eindrucksvoller Tempel zu bestaunen.

Leider darf man auch diesen goldenen Boden Innenraum nicht fotografieren und auch nicht betreten.

Das andere must see ist der älteste Tempel der Stadt ‚Vat Xieng Thong‘ das bedeutet soviel wie ‚Kloster der Stadt des Flammenbaumes‘ und ist aus dem 16. Jahrhundert.

Wir sind zum besten Zeitpunkt hier, super Licht und Mensch!

Das Gelände hat viele verzierte und verspielte Tempel zu bieten, man weiss kaum wo man zuerst hinsehen soll.

Der das Hauptgebäude von innen ist beachtlich!

Details und Zeichnungen soweit das Auge reicht…

Auch an Buddhas wird nicht gespart..

Ich mag hier sehr auch die Wirkung des Einpersonentempels.. Es kommt beim dort sitzen ein Gefühl von Geborgenheit und Wärme auf..

Die Laoten vergleichen die Form der Sim (Ordinationshalle) angeblich mit einer ‚Glucke die schützend auf ihren Küken‘ sitzt erinnern.

Dass wir zur Abendsonne diesen eindrucksvollen Tempel besuchen ist das beste überhaupt, das Licht zaubert eine tolle Stimmung und schmeichelt den goldenen Tempeln.

Zum Sonnenuntergang können wir noch ein tolles Foto erst mit Mönchen machen…

Dann vom Fluss Mekong und den vielen Booten, ein toller Moment..!

Nach den starken Eindrücken haben wir einen grossen Hunger, den stillen wir auf dem tollen food markt: an diesem bunten Stand kann man für 1,5€(!) sich eine grosse Schale essen nach freier Wahl befüllen. Wir probieren fast alles durch und wirklich nicht eins schmeckt schlecht! Wahnsinn wie lieben diese günstigen, einfachen aber sehr guten Strassenküchen!

Den Tag lassen wir wieder im Utopia Kaffee beim Bierchen, Tagebuch schreiben und Reiseführer lesen ausklingen. Rückblickend checken wir mal die Finanzen der letzten Tage: In die grossen Tempel, Museum, bei beiden Wasserfällen zahlten wir Eintritt, jeden Tag viel leckeres Essen, Roller Miete, Benzin, Unterkunft, Obst, jeden Abend noch ein Bierchen, und Ausgaben pro Nase für 3 Tage insgesamt: 50€, unfassbar.
