Krieg der Welten

Oder hier prallen Welten aufeinander.

Dies merken wir als wir versuchen um 21 Uhr noch zum Restaurant zu gehen, welches wir über die Mauer auf den Nachbargrundstück ausgemacht haben. Das Tor ist geschlossen und der Wachmann schläft in seinem Plastikstuhl. Wir wollen ihn nicht wecken und entscheiden uns umzudrehen. Doch einmal mehr wird uns bewusst wie gut es uns hier geht und wie privilegiert wir sind, solch eine Reise machen zu dürfen. DANKE WELT!!!

Wer kann das Tier auf dem Foto entdecken?

Wenn man tagsüber die Straße runter geht, kann man schon sehen wie arm die Menschen hier teilweise leben. Und uns wird einmal mehr klar wie behütet und vor allem auch wie sicher wir aufgewachsen sind.

Die Kunst beim reisen liegt darin nicht zu beurteilen, sondern wahrzunehmen was vorhanden ist. Es ist spannend eigene Beobachtungen zu machen und zu schauen was diese dann in einem selbst für Gedanken oder Gefühle auslösen. Heute fühle ich mich beklemmt und traurig das wir eingezäunt und bewacht nächtigen müssen.

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